Kenias Regierung will den ungebremsten Ausbau von Hotels in den Nationalparks stoppen. Camps und Lodges, die ohne Baugenehmigung in den Parks Massai Mara und Amboseli und deren Umgebung errichtet worden seien, drohe aus ökologischen Gründen die Schließung, sagt Tourismusminister Najib Balala. Die Massai Mara an der Grenze zu Tansania gilt als einer der berühmtesten Nationalparks in Afrika. Touristen aus aller Welt kommen in das Naturschutzgebiet, vor allem um Raubkatzen und im Herbst die berühmte Gnuwanderung von der Serengeti in die Massai Mara zu beobachten. Der Amboseli-Nationalpark am Fuß des Kilimandscharo ist für seine großen Elefantenherden berühmt. Naturschützer warnen schon seit Längerem vor dem Rückgang des Wasserstandes der Flüsse in den beiden Nationalparks, der vor allem auf den starken Wasserverbrauch der Hotels und Resorts zurückzuführen ist.
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